Wir in Kottern e.V.
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WiK-Stammtisch mit OB findet großes Interesse

Egal ob es an der Kombination Neugierde auf den „neuen“ Oberbürgermeister oder am Interesse für das neue Bürgertreff Kottern oder an beidem lag – auf jeden Fall war der Stammtisch von Wir in Kottern so gut besucht, dass der Raum fast nicht ausreichte.

Nach der kurzen Begrüßung durch den Vorsitzenden Werner Wittmann berichtete Oberbürgermeister Thomas Kiechle zu aktuellen Themen aus der Stadtpolitik. Zu Beginn dankte er aber dem Verein für seine tolle Arbeit im Stadtteil Kottern. Der Verein sei ein Garant für die Stadtteilentwicklung. Aber er sei auch froh, dass die Vereine im gesamten Stadtteil da sind und auch aktiv sind. Das ist viel wert.


Natürlich war das erste Thema die Renovierung/Neubau der Schule Kottern/Eich sowie die neuen Räume des Mehrgenerationenhauses Kempten/Bürgertreff Kottern. Hierzu bat er die anwesende Projektleiterin, Frau Gerda Renner-Hesse um kurze Infos. Sie berichtete kurz über die Anfänge (das MGH ist nun bereits im sechsten Jahr) und bisherigen Aktionen/Projekte/Veranstaltungen. Man sei sehr stolz auf das neue Gebäude und werde die bewährten Projekte/Veranstaltungen weiter fortführen. Es sind aber auch neue Formen wie z.B. Tanztee, Filmvorführungen möglich.
Es könnten auch viele weitere neue Ideen verwirklicht werden.

 

Danach sprach Oberbürgermeister Kiechle noch über die Zahlen zum Neubau/Sanierung der Schulen und weiterer getätigter Investitionen der Stadt Kempten. Auch erläuterte er den städtischen Haushalt, erklärte den Vermögens- und Investionshaushalt. Beim Investitionshaushalt werde man in den nächsten Jahren „den Gürtel enger schnallen“ müssen, da die Rücklagen nun geschrumpft sind und man beschlossen hat, dass 8 Mio. zur Sicherheit darin verbleiben. Das bedeute, dass für 2015 und darauf folgende Jahre weniger als bisher zur Verfügung stünde. Der Schuldenabbau wird aber weiterhin gemacht
(1,7 Mio./Jahr) so dass das Ziel, die Schuldenfreiheit 2020 erreicht werden kann. 

 

Das weitere Thema war das aktuelle Thema „Asyl“. Hier erläuterte Oberbürgermeister Kiechle, was der Begriff „Gemeinschaftsunterkunft“ bedeute und dass die Stadt hier, obwohl die Regierung ja dafür verantwortlich ist, sehr viel leistet. Er stellte auch klar, dass die Kosten die Regierung trägt. Es müssen weitere Unterkünfte geschaffen werden, da die Zahlen zeigen, dass es mit dem Flüchtlingsstrom weiter gehen wird.

 

Nach diesen Informationen konnten die Bürgerinnen und Bürger natürlich auch ihre Anliegen loswerden. Hierbei ging es aber „nur“ um kleine Dinge, wie z.B. die Info wie die Sanierung der Friedrich-Ebert-Str. weitergeht, was da auf die Anwohner an Ausbaubeitrag zu kommt aber auch warum z.B. der Gehweg bei der Schule nun anderst ist. Auch das Problem mit der Einhaltung 30er Zone in den Wohngebieten und an der Schule und evtl. Schilder an der Schule zur Warnung wurden angesprochen.

Die anwesenden Stadträte Silvia Rupp, Helmut Berchtold, Franz Mayr und Karl Sperl nahmen die Probleme ebenfalls auf und konnten bereits die eine oder andere Frage direkt beantworten.

Weitere kleine Probleme wurden ebenfalls angesprochen, aufgenommen und Oberbürgermeister Thomas Kiechle versprach, sich darum zu kümmern. Als Abschluß bedankte sich der Vorsitzende Werner Wittmann noch  bei den Teilnehmern für die angeregte Diskussion und das zahlreiche Interesse und bei Oberbürgermeister Kiechle für seinen Bericht und sein Kommen. Man werde das immer wieder anbieten.

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